Texte zur Taufe

Glaubensbekenntnis

Das Apostolische Glaubensbekenntnis (auch Apostolikum genannt) gehört zum festen Ablauf der meisten christlichen Gottesdienste und ist eines der großen, bedeutenden christlichen Glaubensbekenntnisse. Es ist kein Gebet, welches man zu Gott spricht. Vielmehr ist es ein Bekenntnis, welches man vor den anderen Menschen ablegt. Da es kein Gebet ist, faltet man dabei in aller Regel auch nicht die Hände.

Die Entstehungsgeschichte des Textes ist weitgehend unbekannt. Eine alte Legende erzählt jedoch, dass die zwölf Apostel Jesu es gemeinsam formulierten und jeder Jünger eine Aussage dazu beisteuerte.

Auch bei der Taufe darf dieses Glaubensbekenntnis nicht fehlen. Während des Gottesdienstes sprechen es die Paten und Eltern zusammen mit der Gemeinde.

(Text nach Frank Maibaum)

Das Apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige (christliche*) (katholische**) Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* die evangelische Fassung lautet “christliche Kirche”
** die katholische Fassung lautet “katholische Kirche”